Mitarbeiter*innen gesucht

Wir finden, dass es sich lohnt, sich bei uns zu bewerben, Kolleg*innen im Deutschen Kinderschutzbund zu haben und Kinder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen in einer unserer Einrichtungen zu begleiten. Insgesamt sind wir sechs Kitas und ein Hort in Trägerschaft des DKSB. Jede Einrichtung hat ihren eigenen Charakter und Charme. Die einen sind eher klein, andere Einrichtungen richtig groß. Die eine hat den schönsten Garten der Stadt, eine andere arbeitet naturpädagogisch. In einer Kita bekommen insbesondere Kinder mit heilpädagogischem Bedarf ganz viele Chancen, sich gut zu entwickeln und in der anderen Kita kommen Kinder aus vielen Ländern der Erde zusammen. Manch ein Team hat den Schwerpunkt auf die Bewegung gelegt, ein anderes auf die Wahrnehmung.
Alle Teams folgen dem Sächsischen Bildungsplan und arbeiten ständig daran, inklusive Kindertagesbetreuung zu entwickeln, probieren sich aus, scheitern auch mal und haben aber auch viel Spaß miteinander.

Als Mitarbeiter*in in einem freien Träger sind Sie Teil eines großen Verbandes mit insgesamt über 230 Mitarbeiter*innen. Sie sind mit einem festen Vertrag und in der Regel einem Wochenstundensoll von 32-40h verbindlich einer Kita angehörig. Sie erhalten Tariflohn entsprechend der AVB der Parität und natürlich alle arbeitsrechtlich garantierten Leistungen. Fort- und Weiterbildung fördern wir besonders, Teamtage und Teamfortbildungen ebenso. Nach Absprache mit allen Beteiligten besteht auch die Möglichkeit zu Jobrotation und/ oder Wechsel in eine unserer anderen Einrichtungen.
Wenn Sie das überzeugt hat, sollten Sie sich bei uns bewerben!
Wenn Sie das noch nicht überzeugt hat, sollten Sie sich trotzdem bei uns bewerben und mit uns im Gespräch weitere Argumente finden, warum Sie bei uns richtig sind.

Stellenausschreibung

Ferienaktion JH Eule: JohannStars 2019 Juggerturnier

Es ist Sommer, endlich Ferien, die Sonne scheint satt und die Terminkalender sind endlich nicht mehr so drückend voll. Zeit für eine Aktion der JohannStars. Dieses Jahr soll es etwas besonders geben: ein Jugger-Turnier an der Elbe, mit anschließendem entspannten Beieinandersein, mit Speis und Trank.

Mit dabei am 12. Juli sind Anne und Henrik aus dem Jugendhaus Eule, Marion und Michael aus dem Jugendzentrum Trinitatiskirche, Marie und Jeremias aus der Pat´s Color Box und Anja aus dem Johannstädter Kulturtreff. Wir treffen uns 15 Uhr zum Spiel auf einer Wiese an der Elbe gemeinsam mit unseren „Special Guests“: Helene und ihren „Goldenen Reitern“ des TSV Rotation. Die Jugger-Profis zeigen uns worauf es bei diesem am Rugby sowie Fechten orientiertem Sport ankommt. Wenn es darum geht sich den „Jugg“ (Spielball) zu erobern, ihn zu verteidigen, damit er im Mal (Tor) platziert werden und somit Punkte für eine der beiden fünfköpfigen Mannschaften einholen kann, muss man flink sein. Und nein, hier wird nicht geprügelt sondern miteinander schlau taktiert!

Und so wagen sich die Jugger-Neulinge und die Jugger-Profis aufs Feld und trainieren und rennen und brüllen und „pompfen“ und sammeln Punkte was das Zeug hält.  Später erhalten alle Teilnehmer*innen Urkunden sowie kleine Souvenirs als Preise. Doch der beste Preis sind die gefüllten Fladenbrote als Belohnung für ihren Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Macht Euch auf was gefasst! Wenn ihr nun bald auf der Wiese vor der Trini, der Eule oder im Waldpark hinter der Color Box Micha, Anne oder Jeremias herausfordert. Dieser Crash-Kurs hat alle fit gemacht!  Wir bedanken uns für die Unterstützung der „Goldenen Reiter“. Ihr habt das Sportevent zu einem richtigen Highlight gemacht!

 

Kitathemen im Wahlvergleich

Unsere Kolleg*innen vom Graswurzelbündnis haben sich die Mühe gemacht, 600 Seiten Wahlprogramme durchzulesen und auf Kitathemen zu prüfen bzw. zu vergleichen. Wir wissen, dass war keine leichte Arbeit oder vielmehr keine leichte Kost. Auch wir haben Wahlprogramme gelesen.
Wer es selber lesen möchte – und das empfehlen wir unbedingt, findet hier mit dem Link eine kurze tabellarische Übersicht und dazu noch eine ausführliche Version mit Wortlaut und Quellenangaben.

Vergleich der Programme zur Landtagswahl – Bereich frühe Bildung

Wir machen Zukunft – Kinder und Jugendliche mischen mit!

Resolution des Deutschen Kinderschutzbundes

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Zukunft und deren Mitgestaltung! Beteiligungsrechte endlich umsetzen.
Wir leben auf Kosten der jungen Generation. Darauf machen uns seit Monaten Schüler*innen energisch und lautstark aufmerksam. Sie fordern jeden Freitag, dass wir unserer Verantwortung endlich gerecht werden und alles tun, um den Klimaschutz ernst zu nehmen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Zukunft. Doch sie zweifeln daran, dass Politik, Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft diese Zukunft verantwortungsbewusst gestalten. Darum fordern die Schüler*innen ihre Rechte ein und nutzen dabei die gleichen demokratischen Mittel wie andere Gruppen auch. Sienehmen ihre Rechte auf Beteiligung (Artikel 12 UN-KRK) und freie Meinungsäußerung (Artikel 13 UN-KRK), auf Versammlungs-und Vereinigungsfreiheit (Artikel 15 UN-KRK) aktiv wahr. Für ihr Engagement werden die Schüler*innen von vielen gelobt, von anderen manchmal auf eine Weise kritisiert, die ein seltsames Demokratieverständnis offenbart. Wer Kindern und Jugendlichen, die eine lebenswerte Zukunft einfordern, mangelndes Verständnis globaler und ökonomischer Zusammenhänge vorwirft, schließt sie damit vom gesellschaftlichen Diskurs aus und spricht ihnen das Recht auf Mitsprache ab. Klimaschutz ist aber nicht nur eine Sache für Profis. Klimaschutz geht alle an, ganz besonders Kinder und Jugendliche, denn es geht um ihre Zukunft.

Schulpflicht und freie Meinungsäußerung sind kein Gegensatz – Kinder lernen nicht nur in der oder für die Schule!
Soziales und politisches Engagement von Kindern und Jugendlichen ist nicht neu, es wurde nur wenig beachtet und anerkannt. Seitdem soviele junge Menschen jeden Freitag auf die Straße gehen, werden sie als politische Kraft wahrgenommen und ihre Stimmen und Forderungen von vielen Menschen gehört. Dass diese Proteste während der Schulzeit erfolgen, setzt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen, zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen einen kontroversen Dialog in Gang, und das ist gut so. Kontroversen sind wichtig und die Abwägung der jeweiligen Güterist notwendig. Kinder und Jugendliche erleben Schule nicht immerals Ort, an dem sie auch über ihre Rechte aufgeklärt und an dem diese Rechte umgesetzt werden. Auch vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Debatten über die Durchsetzung der Schulpflicht zu sehen. Wir sollten uns fragen, welche Unterstützung Kinder und Jugendliche brauchen, um sich engagieren zu können, und welche Unterstützung Schulen und Lehrer*innen benötigen, damit sie die Beteiligungsrechte im Alltag umsetzen können. Denn Kinder und Jugendliche brauchen vielfältige, konkrete und aufrichtig gemeinte Beteiligung und Mitgestaltung in allen Belangen, die sie und ihre Zukunft betreffen.

Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen sind zentral für Generationengerechtigkeit – Mitsprache endlich ermöglichen – Wahlalter senken!
Fridays for Future zeigtuns, dass es jungen Menschen um Generationengerechtigkeit, Verantwortung und die Chance auf ein lebenswertes Leben geht. Viele Kinder und Jugendliche sind interessiert, kritisch und engagiert. Sie stellen Fragen und machen sich Gedanken über Herausforderungen, die auf die Gesellschaft zukommen.
Der Generationenvertrag, auf dem unsere Gesellschaft beruht, sieht keine wirkliche und strukturelle Berücksichtigung der Anliegen junger Menschen vor. Die staatliche Gemeinschaft, die politischen Parteien, aber auch andere gesellschaftliche Bereiche wie die Forschung haben hier erheblichen Nachholbedarf. Das gilt auch beim Wahlrecht. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht existiert keine Verknüpfung zwischen Wahlrecht, Volljährigkeit und straf-/zivilrechtlicher Mündigkeit bzw. Geschäftsfähigkeit. Religionsmündigkeit (§5 RelKErzG) und Strafmündigkeit (§19 StGB/§3 JGG) beginnen bereits mit 14 Jahren, die rechtmäßige Fähigkeit, ein Testament zu verfassen, wird mit 16 Jahren zugestanden (§2229 BGB), und ab dem ersten Lebensjahr gilt das Demonstrationsrecht ohne Einschränkungen und ohne spezielle gesetzliche Reglungen. Unterschiedliche Altersgrenzen finden wir auch in den Regelungen zum Kinder-und Jugendschutz. Aber auch der Beginn einer Berufsausbildung oder der Antritt eines Studiums sind von frühzeitigen Entscheidungen und früher Verantwortungsübernahme durch Jungen und Mädchen geprägt. Sie müssen sich mit großer Voraussicht für einen beruflichen Lebensweg entscheiden, wobei sie hier nicht nur gemäß ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Neigungen kompetente Entscheidungen für ihr weiteres Leben treffen müssen, nein, damit verbunden ist meist die Wahl eines eventuell neuen Wohnsitzes bzw. die völlige Verselbständigung im Alltag. Überhaupt dienen die meisten Altersgrenzen dem Schutz der Kinder und Jugendlichen. Hier jedoch geht es um die Chance, Einfluss zu nehmen. Der Kinderschutzbund setzt sich für das aktive Wahlrecht ab 14 ein.

Schutz der Kinder und Jugendlichen bei Gewalt heißt auch Beteiligungsrechte in Verwaltungs- und gerichtlichen Verfahren konsequent zu gewährleisten!
Die strukturelle Ignoranz gegenüber den Rechten von Kindern und Jugendlichen zeigt sich wie unter der Lupe an den erschütternden Fällen sexualisierter Gewalt gegenüber Kindernwie in Staufen oder Lügde. Das Recht des Kindes auf Beteiligung in Verwaltungsverfahren,in staatsanwaltlichen Ermittlungen sowie in Gerichtsverfahrenwird eben nicht selbstverständlich umgesetzt. Aber auch die psychosoziale/therapeutische Versorgung der Kinder und Jugendlichen nach einem solchen Erleben sollte im Fokus der Verfahren stehen, weil neben der Strafverfolgung die Gesellschaft für die Verarbeitung der Ereignisse Verantwortung trägt. Beteiligungsrechte der Kinder und adäquate Versorgungsstrukturen bei erlebter Gewalt gewährleisten dann eine kindgerechte Justiz. Unserer Verantwortung als Erwachsene werden wir nur gerecht, wenn die Defizite unseres Handelns aufgearbeitet und überwunden werden. Zur Verantwortung von Richter*innen gegenüber der jungen Generation gehören daher auch verpflichtende Fortbildungenin diesem sensiblen Bereich. Denn Kinder brauchen zur Verwirklichung ihrer Grundrechte Verfahren, die ihr Wohl (Artikel 3 UN-KRK) voranstellen und ihren (kindlichen) Willen (Artikel 12 UN-KRK) berücksichtigen. Auf Beteiligungsrechte und Kindeswohlvorrang kommt es an! Damit Kinder und Jugendliche ihre Zukunft erfolgreich mitgestalten und ihr Recht auf Mitsprache in unserer Gesellschaft wahrnehmen können,ist eines von größter Bedeutung: die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz. Für die konkrete Formulierung des Gesetzestextes für eine Verfassungsänderung fordert das Aktionsbündnis Kinderrechte: 1. Schutzrechte, 2. Förderrechte, 3. Beteiligungsrechte und 4. Vorrang des Kindeswohls. Diese vier Punkte sind nicht verhandelbar und müssen sich im Grundgesetz wiederfinden. Bereits am 1. April 2008 hat das Bundesverfassungsgericht das Grundgesetz völkerrechtsfreundlich ausgelegt und verschafft somit der UN-Kinderrechtskonvention die entsprechende Geltung. Wenn am Ende ein Gesetzesentwurf beschlossen wird, in dem die Beteiligungsrechte sowie der Vorrang des Kindeswohls fehlen, würde sich die Rechtslage in Deutschland verschlechtern. Kompromisse, die die Beteiligungsrechte und den Kindeswohlvorrang nicht enthalten, werden wir nicht eingehen! Wir brauchen echte Kinderrechte im Grundgesetz, die auch wirksam sind.

Berlin, Mai 2019

Offene Sprechstunde für Kinder und Jugendliche

Jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr können sich Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren Eltern, alleine oder mit ihren Freund*innen in unserer Beratungsstelle in Pieschen Beratung holen. Ob bei Streit zu Hause oder Stress in der Schule, Liebeskummer oder anderen Fragen … die Berater*innen hören zu und suchen gemeinsam mit den Jugendlichen nach Lösungen.
Einfach vorbei kommen!

 

Kann auch ein Wal zur Wahl?

Diese Frage ist grundsätzlich berechtigt, aber muss eindeutig mit „nein“ beantwortet werden. Wale dürfen nicht zur Wahl. Wer es aber darf und was bzw. wen man überhaupt wählen kann und warum und wann und wo … erklären unsere „Wahl-Erklär-Comics“. In Zusammenarbeit mit der Kinderbeauftragten der Stadt Dresden haben wir beschlossen, die anstehenden Wahlen und was man dazu wissen wollte, mal etwas einfacher zu erklären. Nach dem Plakat für die Kommunalwahlen und Stadtratswahlen kommt nun noch das 3. Plakat für die anstehenden Landtagswahlen.
Artikel 12 und 13 der UN-Kinderrechtskonvention sprechen Kindern ein Recht auf freie Meinungsäußerung und Mitbestimmung zu. Das üben wir in unseren Kitas schon mit den Kleinsten. Aus ihnen werden mal Große, die durch die Stimmabgabe bei Wahlen das politische Klima und Entwicklungen in unserem Land mitbestimmen können.
Für alle, die wissen möchten, worum es bei den kommenden Wahlen geht und was zu tun ist, stehen hier unsere Erklär-Bilder zur Ansicht. Wahlprogramme lesen und eine Entscheidung treffen, müssen alle Wähler ab 18 Jahren aber selbst.

Sollten Sie Interesse an den „Erklär-Comics“ haben, wenden Sie sich bitte an unsere Fachberater Herrn Blume oder Frau Györkös.
p.gyoerkoes@kinderschutzbund-dresden.de
a.blume@kinderschutzbund-dresden.de

Das JoJo und der Abenteuerspielplatz auf Ferienfahrt

Am 15.07. ging es los. Mit großen Koffern bepackt, zwei Kleinbussen, einem Pkw und einem
Feuerwehrauto (!) fuhr unsere Kolonne Richtung Klein Bademeusel. Hier würden wir die
nächsten 5 Tage in einem alten Forsthaus gleich an der polnischen Grenze verbringen.
Um das Haus herum gab es jede Menge Platz zum Toben und Entdecken – eine Seilbahn, ein
Volleyballnetz, eine Feuerstelle, Eidechsen, eine überlaufende Kläranlage 🙁 etc….
Mit großer Begeisterung wurden capture the flag und Werwolf gespielt.
Jeden Tag gab es neue Essenteams, die dafür sorgten, dass etwas Leckeres auf den Tisch
kam. Da gab es selbstbelegte Burger, Kartoffeln mit Spinat und Ei, Pudding, Salat und am
letzten Abend Gegrilltes.
Höhepunkte der Woche waren unser Ausflug ins Freibad nach Forst und eine Radtour auf
dem Oder-Neiße-Radweg zu einem Ziegenhof. Dort führte uns die Tochter des Hofbesitzers
herum und zeigte uns den Stall und die verschiedenen Tiere.
Am letzten Abend wurde es noch einmal spannend! Nach Verstecken im Dunkeln, gab es
eine Nachtwanderung in den Wald. Besonders Mutige übernachteten draußen unter dem
Sternenhimmel.
Schnell war die Woche um und es ging wieder zurück nach Dresden. Wir haben jede Menge
zusammen erlebt, hoffen alle, die dabei waren, hatten viel Spaß und freuen uns schon auf
die Fahrt im nächsten Jahr!

1000 Flieger für Kinderrechte

Am 24.8. werden wir zur Demo #unteilbar im Zug „Soziales und Vielfalt“ zusammen mit vielen Kolleg*innen anderer sozialer Verbände dabei sein. Wir schicken 1000 Papierflieger mit aufgedruckten Infos zu den Kinderrechten in den Himmel, insbesondere dem Artikel 2 (Diskrimierungsverbot) der UN-Kinderrechtskonvention. Wer einen Papierflieger findet, kann außerdem Infos zur Entstehung der Kinderrechte nachlesen und eine Auflistung aller Kinderrechteartikel.

Vielen Dank allen Kindern und Kolleg*innen, die geholfen haben, 1000 Papierflieger zu falten. Wir sind startklar und haben nun außerdem viele neue Faltvarianten kennengelernt. Es lohnt also, die Flieger nach dem Lesen weiter zu schicken. Manche Modelle haben wir wirklich hervorragende Flugeigenschaften. Die setzen sich auch bei Gegenwind durch. Das haben die Kinderrechte mit ihrem Ziel, ins Grundgesetz zu kommen, leider noch nicht geschafft. Aber da bleiben wir dran. Gegenwind hält auch uns nicht ab, sich weiter dafür einzusetzen.

Wir sind dabei!

Im Netzwerk Tolerantes Sachsen engagieren und vernetzen sich etwa 100 Vereine und Initiativen aus Sachsen, die sich für demokratische Kultur und vielfältige Lebensweisen einsetzen. Gemeinsam engagieren wir uns gegen Einstellungen der Ungleichwertigkeit, Antisemitismus und Rassismus.
Als Dresdner Ortsverband sind wir Mitglied im Netzwerk und wollen insbesondere für Kinder und Jugendlichen eintreten, damit ihre Rechte auf Chancengleichheit ernst genommen werden.

Artikel 2 UN-Kinderrechtskonvention — Achtung der Kindesrechte und Diskriminierungsverbot

Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.

Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der. Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormunds oder seiner Familienangehörigen geschützt wird.

Infos zum Netzwerk:
https://www.tolerantes-sachsen.de/
@tolsax

 

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach…Rangsdorf?

„Wo bitteschön ist denn Rangsdorf?“ Diese Frage stellten sich die Teilnehmer*innen der diesjährigen Sommerferienfahrt, mit den Jugendhaus Eule. Statt wie die letzten Jahre an die Ostsee, ging es im Sommer 2019 an den Rangsdorfer See. Nach nur 2 Stunden war die Ortschaft südlich von Berlin erreicht und das Gefühl von Urlaub breitete sich aus. Die gemeinsamen Mahlzeiten am Abend unterstrichen die entspannte Stimmung und die Tagesaktivitäten konnten in Ruhe geplant werden. Ein Highlight jagte das nächste.
Im „Filmpark Babelsberg“ kamen die Filmfans sowie die Actionhelden auf ihre Kosten. Während in anderen Teilen Deutschlands Hitzerekorde geknackt wurden, planschten wir am dritten Tag im kühlen Nass des „Aquaparks Zossen“ und entspannten im Schatten. Auf der Rückfahrt ließen wir es uns nicht nehmen, im Spreewald noch einen Zwischenstopp zum Paddeln einzulegen. Zum Glück haben wir so spontan noch zwei Boote ergattern können, sonst wäre uns dieser krönende Abschluss entgangen.

Alles in allem können wir von einer ereignisreichen Ferienfahrt sprechen, die viele Möglichkeiten für schöne Erinnerungen gegeben hat. „Wer will denn schon nach Berlin!“

Nächster Kurs im Herbst – Ausbildung zur INSOFA

Der Zertifikatskurs des Deutschen Kinderschutzbundes OV Dresden e.V. zielt auf die Entwicklung, Erweiterung und Festigung von Beratungskompetenzen in Bezug auf Kindeswohlgefährdung ab. Das Konzept beinhaltet 4 Module und legt den Schwerpunkt auf die praktische Arbeit als insoweit erfahrene Fachkraft gem. §8a SGB VIII (INSOFA).

Termine:
Modul 1     von 15.10.2019 bis 16.10.2019, 9.00 – 16.30 Uhr
Modul 2     von 07.11.2019 bis 08.11.2019, 9.00 – 16.30 Uhr
Modul 3     von 21.11.2019 bis 22.11.2019, 9.00 – 16.30 Uhr
Modul 4     von 19.12.2019 bis 20.12.2019, 9.00 – 16.30 Uhr

Ausführliche Informationen zum Inhalt und der Anmeldung erhalten Sie hier.