Aktuell werden in der Kinder- und Jugendhilfe massive Kürzungen durchgesetzt. Was dabei als „Ausgabe“ betrachtet wird, ist in Wahrheit eine Investition in den Schutz und die Zukunft von Kindern, Jugendlichen und Familien.
Die Folgen sind unmittelbar: Weniger Prävention, weniger Beratung, weniger Unterstützung – und damit weniger Schutz.
Gerade beim Schutz vor sexualisierter Gewalt ist das fatal. Wer bei Prävention und Intervention spart, riskiert, dass Betroffene keine notwendige Unterstützung erhalten und Gefährdungen zu spät erkannt werden.
Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Strukturen, qualifizierte Fachkräfte und erreichbare Hilfen. Familien brauchen Unterstützung, bevor Krisen eskalieren. Und Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, brauchen Beratung und Begleitung – jetzt und nicht erst, wenn wieder ausreichend Geld da ist.
Sparen am Kinderschutz ist kein Sparen. Es verschiebt die Kosten – und die Folgen tragen Kinder, Jugendliche und Familien.
Kinder- und Jugendhilfe braucht keine Kürzungen. Sie braucht eine verlässliche Finanzierung. Denn jeder Euro für Prävention und Schutz ist eine Investition in unsere Zukunft.