Von der Raupe zum Schmetterling

Am 26.05.2021 sind bei uns im Kinderhaus „Regenbogen“ winzig kleine Raupen eingezogen. Mit einer Lupe konnten die Kinder sie aber gut erkennen und beobachten wie die Raupen schnell immer größer wurden.

Tag 1: Die Raupen ziehen ein

Tag 7: So groß sind die Raupen schon

Ganz hungrig haben sie sich, wie die Raupe Nimmersatt, kugelrund gefressen. Und dann haben sie sich auch schon verpuppt.

Tag 12: Alle Raupen haben sich verpuppt

Tag 15: Umgesetzt ins neue Zuhause

Gespannt haben wir gewartet … und gewartet … und gewartet. Bis endlich die Schmetterlinge geschlüpft sind.

Tag 19: Alle Schmetterlinge sind geschlüpft

Nachdem alle Schmetterlinge sich befreit hatten, gab es leckeres Futter (Erdbeeren und Zuckerlösung) und wir konnten Sie noch 1-2 Tage beobachten. Dann haben wir alle Schmetterlinge freigelassen. Dabei waren die Schmetterlinge ganz zutraulich und landeten sogar auf dem ein oder anderen Finger.

Einer von unseren Distelfaltern

Unser Abschiedslied:

„Schmetterling, nun flieg geschwind,
hol die Sonne und den Wind!
Wolln die bunten Flügel sehn,
Böses soll dir nicht geschehn!
Schmetterling, nun flieg geschwind,
hol die Sonne und den Wind!“

Kindertageseinrichtungen ab dem 7.6. wieder im Regelbetrieb

english version below

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Liebe Eltern, liebe Personensorgeberechtigten,

wir freuen uns, Sie darüber informieren zu können, dass alle Kindertageseinrichtungen des Kinderschutzbundes (augenommen Kunterbunter Hortplanet) ab dem 7. Juni 2021 wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Ab diesem Tag gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten. Außerdem dürfen Sie Ihr(e) Kind(er) zum Bringen und Abholen wieder in die Garderobe begleiten. Bitte beachten Sie sich dafür nicht länger als 10 Minuten im Gebäude aufzuhalten. Die allgemeinen Hygienevorschriften (1,5 m Abstand, medizinischer Mund-Nasen-Schutz etc.) bleiben weiterhin bestehen.

Die vergangenen Monate haben uns allen viel abverlangt. Nun freuen wir uns, diese weiteren Öffnungsschritte gehen zu können und danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

Es grüßt Sie herzlich

Heike Heubner-Christa (Geschäftsführerin)

 

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Dear parents, dear legal guardians,

We are pleased to be able to inform you that all day care facilities of the Kinderschutzbund (except for the Kunterbunter Hortplanet) will be back to normal operations from June 7, 2021. From this day on, the usual opening times apply again. You can also accompany your child (ren) to the cloakroom to bring them back and collect them. Please ensure that you do not stay in the building for more than 10 minutes. The general hygiene regulations (1.5 m distance, medical mouth and nose protection, etc.) remain in place.

The past few months have demanded a lot from us all. We are now pleased to be able to take these further opening steps and thank you for the trust you have placed in us.

I warmly greet you

Heike Heubner-Christa (Managing Director)

Mit einem blauen Auge davon gekommen – Jugendarbeit weitgehend gesichert

Am 29. April wurde im Jugendhilfeausschuss der Stadt Dresden die eingebrachte Fördervorlage mit den Stimmen aller Mitglieder außer dem AfD-Abgeordneten beschlossen. Wir als Kampagne „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“ begrüßen die getroffene Entscheidung, die wir als grundlegende und ausdrückliche Bereitschaft zum Erhalt der bestehenden Jugendhilfelandschaft in der Stadt wahrnehmen.
Es darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass die bewilligte Förderung dennoch (große) Einschnitte für viele Projekte und damit für junge Menschen in Dresden in einer von der Pandemie zusätzlich belasteten Zeit bedeutet.
Wir weisen darauf hin, dass nicht einmal alle bereits bekannten Bedarfe mit der beschlossenen Förderung abgedeckt werden können. Beantragte Aufstockungen der Personal- und Sachkosten wurden teilweise nicht übernommen. Neue Anträge für notwendige zusätzliche Angebote fanden gar keine Berücksichtigung. Es ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, wieso der festgestelte Bedarf vor Ort nicht ausfinanziert wird, während auf Bundesebene Milliarden für ein „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ zur Verfügung gestellt werden.
Schon jetzt sind die Folgen der Pandemie in unserer Arbeit deutlich spürbar. Enorm gestiegene Meldungen von Kindeswohlgefährdungen sind ein deutliches Zeichen für die Belastung von jungen Menschen in dieser Zeit. Zudem beobachten wir gesamtgesellschaftlich sowie eben auch im Bereich der Arbeit mit jungen Menschen eine Zunahme von antidemokratischen Tendenzen, die nicht zuletzt durch das Ausnutzen der im Zusammenhang mit der Pandemie entstandenen Unsicherheiten durch rechte Kräfte und Parteien entsteht.
Diesen Entwicklungen gilt es weiterhin durch eine pluralistische und bedarfsgerecht ausgestattete Jugendhilfelandschaft entgegen zu wirken. Wir werden uns weiter dafür einsetzen jungen Menschen alternative Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung und eine sozialpädagogische Begleitung ermöglichen zu können.
Leider müssen wir davon ausgehen, dass wir für diese Ziele auch in den zukünftigen Förderrunden aktiv werden und auch in der Zwischenzeit die Entwicklungen genau beobachten müssen. Die „Kampagne Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“ wird sich also wieder zu Wort melden, wenn wir die Anliegen junger Menschen in Dresden nicht ausreichend beachtet sehen.

GewaltFREIralley in der Mareicke

Am 29.04.2021 begingen wir im Kinder- und Familientreff Mareicke den Tag der gewaltfreien Erziehung. Coronakonform , mit Abstand und Maske führten wir unsere „GewaltFREIralley“ durch. In einem „Streetart“ konnten sich die Teilnehmenden über verschiedene Gewaltformen und Maßnahmen beratschlagen und für die Interaktion kam unser Spiel „PowerTower“ zum Einsatz.



Am An der Gewaltfrei Rallye nahmen insgesamt 33 Personen teil (15 Erwachsene und 18 junge Menschen).

Folgende Ergebnisse heben sich stark hervor:

Alle 18 junge Menschen benennen Durchschütteln, Tracht Prügel, Ohrfeige und den Klaps auf Finger oder Po klar als Gewalt, bei den teilnehmenden Erwachsene ist die Einschätzung relativ hoch, jedoch nicht für jede*n ist diese Aufzählung Gewalt.

Taschengeldentzug, Fernseh-/Coputerverbot und Hausarrest wird nur von jungen Menschen als Gewalt empfunden.

Dies Umfrage regte stark zum Nachdenken an.

„Jugendarbeit sichern!“

Am kommenden Donnerstag (29.04.) entscheidet der Jugendhilfeausschuss über die Förderung der verschiedenen Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe für die Jahre 2021/2022. Hierzu möchten wir mit einem offenen Brief Stellung beziehen:

Die Mitglieder der Kampagne „Jugendarbeit sichern“ begrüßen die Anstrengungen des Dresdner Stadtrates und des Jugendhilfeausschusses, auch unter Bedingungen der Pandemie die Jugendarbeit in Dresden in ihrem Bestand finanziell abzusichern.
Die Vorlage der Verwaltung zur Förderung der Träger der freien Jugendhilfe 2021/2022, die am 29. April im Jugendhilfeausschuss beschlossen werden soll, berücksichtigt jedoch nur teilweise die Mindestforderung unserer Kampagne – den Erhalt des Status Quo der Dresdner Jugendhilfe. So sollen einige Angebote eine geringere Förderung als 2020 erhalten. Gestiegene Fixkosten werden zum Teil nicht berücksichtigt. Wichtige, neu entwickelte Angebote bleiben von der Förderung ausgeschlossen.

Demgegenüber wird von einigen Beratungsstellen ein erhöhter Unterstützungs- und Beratungsbedarf von Kindern, Jugendlichen und deren Familien berichtet. Wochen-, teilweise monatelange Wartezeiten sind dort leider keine Seltenheit. Auch die Kolleg*innen in den Allgemeinen Sozialen Diensten sehen sich mit einer steigenden Zahl von Kindeswohlgefährdungsmeldungen konfrontiert. In 2020 nahmen diese im Vergleich zu 2019 um 38% zu, im Januar und Februar 2021 sogar um 63% im Vergleich zu den gleichen Monaten im Jahr 2019. Gerade vor diesem Hintergrund darf es im präventiven Bereich keine Einschränkungen geben. Mit unveränderter bzw. teilweise verringerter Personal- und Sachkostenförderung kann der Mehrbedarf nicht aufgefangen werden. Die Mitglieder der Kampagne fordern deshalb den Stadtrat auf, alle Möglichkeiten zu prüfen, zusätzliche finanzielle Mittel zur Deckung des gestiegenen Bedarfs in der Jugendarbeit bereitzustellen.
Als gleichberechtigte Partner:innen der öffentlichen Jugendhilfe fordern wir die Entscheidungsträger:innen auf, ihrer Verpflichtung der bedarfsgerechten Finanzierung nachzukommen!

Coronainfos

Liebe Eltern,

bitte informieren Sie sich nur auf den offiziellen Internetseiten der Stadt Dresden und des Freistaates Sachsen über die aktuellen Entwicklungen im Kita- und Schulbetrieb. In der momentanen Lage kann es, bei weiter steigenden Zahlen, wieder zu Schul- und Kitaschließungen kommen. Bitte bereiten Sie sich auf diese Situation vor und nutzen dafür auch die Internetseite von Coronavirus Sachsen. Dort finden Sie alle aktuellen Verordnungen, FAQ und Informationen ( z.B. Berechtigung von Notbetreuung und Umgang mit Krankheitssymptomen).

https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html

Wir wünschen allen Familien viel Kraft und gute Lösungen für die Betreuung ihrer Kinder!

Osterferien im Kindertreff JoJo und die Wand der Kinderrechte

Pünktlich zu den Osterferien ist sie fertig geworden: Unsere Wand der Kinderrechte! Entworfen und gestaltet wurde sie von unserer Praktikantin Cindy, deren Zeit bei uns im JoJo nun leider schon wieder vorbei ist. Auf diese Weise hat sie eine tolle Erinnerung von sich im Treff hinterlassen. Wand der Kinderrechte??? Und was hat es damit auf sich? Im JoJo werden die Kinderrechte ganz großgeschrieben. Dennoch merken wir auch immer wieder, dass unseren Besucher*innen viele ihrer Rechte dennoch unbekannt sind. Um diese Rechte immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und darüber ins Gespräch zu kommen, entstand nun diese bunte Wand. Kommt vorbei und schaut sie euch an :)!

Was war noch so los während der Schulferien? Anders als in den vergangenen Ferien, konnten wir leider keine Ausflüge anbieten. Also machten wir uns eine schöne Zeit im Offenen Treff und draußen im Garten. Besonders beliebt waren Tischtennis, Darts und Verstecken spielen. Außerdem wurde gewerkelt, musiziert und die klassischen Spiele wie Uno und Monopoly standen auch hoch im Kurs. Am letzten Ferientag haben wir spontan noch unsere neue Monkey-Climbing-Ausrüstung ausprobiert, die wir über den Verfügungsfonds Nördliche Johannstadt finanziert bekommen haben. Das war ein großer Spaß!

Danke auch nochmal an Cindy für ihr schönes Werk!

Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!

Fast 30 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in Deutschland am 5. April 1992 ist es höchste Zeit für die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz. Denn bis heute werden bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung die Belange und Rechte von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend berücksichtigt. Das hat die Covid-19-Pandemie uns allen zuletzt deutlich gezeigt.

Die Bundesregierung hat nach jahrelangem Ringen einen Entwurf zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz vorgelegt. Allerdings ist die gefundene Formulierung unzureichend, da sie keine Stärkung der Kinderrechte bedeutet.

Wir fordern mit diesem Appell die Bundestagsfraktionen und die Bundesländer auf, sich bis zur Sommerpause auf ein Gesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-KRK gerecht wird.

Eine Grundgesetzänderung muss zu einer Verbesserung der Rechtsposition von Kindern in Deutschland beitragen. Sie darf in keinem Fall hinter die UN-KRK, Art. 24 der Europäischen Grundrechtecharta und die geltende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zurückfallen, die spezifische Kinderrechte gegenüber dem Staat anerkennt. Dabei kommt es auf die Aufnahme von ausdrücklichen Kinderrechten in das Grundgesetz in einem eigenen Absatz an, da diese dem Kind bei allem staatlichen Handeln unabhängig zustehen. Eine unmittelbare Verknüpfung mit den Elternrechten würde zu einem vermeidbaren Konflikt zwischen Eltern- und Kinderrechten führen. Folgende Elemente sollte die Formulierung enthalten:

• Das Recht des Kindes auf Anerkennung als eigenständige Persönlichkeit;

• Die Berücksichtigung des Kindeswohls als ein vorrangiger Gesichtspunkt bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen;

• Das Recht des Kindes auf Beteiligung, insbesondere die Berücksichtigung seiner Meinung entsprechend Alter und Reifegrad;

• Das Recht des Kindes auf Entwicklung und Entfaltung;

• Das Recht des Kindes auf Schutz, Förderung und einen angemessenen Lebensstandard;

• Die Verpflichtung des Staates, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen.

Die Bundesregierung hat seit der Vereinbarung des Koalitionsvertrages viel Zeit verstreichen lassen, um einen Gesetzentwurf für die Aufnahme von Kinderrechten vorzulegen. Wir fordern nun eine zügige Einigung unter Einbezug der Zivilgesellschaft einschließlich von Kindern und Jugendlichen, die diesen Eckpunkten Rechnung trägt. Denn Kinderrechte gehören ins Grundgesetz – aber richtig!

Den vollständigen Appell, inklusive der unterzeichnenden Organisationen finden Sie hier zum Download.

In einem Schreiben an die drei Wahlkreisabgeordneten demokratische Parteien der Dresdner Wahlkreise, haben wir in dieser Woche um deren Unterstützung gebeten. Diese sind:

  • Katja Kipping (Die Linke)
  • Andreas Lämmel (CDU)
  • Arnold Vaatz (CDU)

Mit dem selben Schreiben wendeten wir uns auch an Susann Rüthrich (SPD, Wahlkreis Meißen). Sie verfolgt als Mitglied der Kinderkommission im Deutschen Bundestag schon seit längerer Zeit interessiert unsere Arbeit im Dresdner Kinderschutzbund.

Ostern im Kinder- und Familientreff Mareicke

Ostern steht vor der Tür und auch der Kinder und Familientreff Mareicke ist schon fleißig in den Vorbereitungen. Hier haben wir für Euch ein Rezept aus unserem „Mareicke-Kochbuch“ für einen tollen Spiegeleierkuchen.

Am Gründonnerstag findet außerdem unsere Osteraktion statt bei der sich unsere Besucher*innen ab 15:30 an unserem Osterstand ein kleines Osternest abholen können. Außerdem werden an diesem Nachmittag die Urkunden für unsere „Beetpatenschaften“ überreicht.

Der KFT Mareicke wünscht Frohe Ostern und viel Spaß beim Backen.

qrf